Das Isar-Segelflug-Team hat eine sehr erfolgreiche Flugsaison 2025 abgeschlossen.
Neben dem Aufstieg in die erste Segelflug-Bundesliga konnten im Isar-Segelflug-Cup eine steigende Teilnahmequote, vor allem bei den Nachwuchspiloten, und viele erlebnisreiche, weite Flüge gemeldet werden.
Bei den Junioren holte sich die Moosburger Segelfliegerin Hannah Gebert zum zweiten Mal in Folge den Gesamtsieg, vor Fabian Maier vom LSV Albatros (Gammelsdorf) und Benedikt Peschler aus Moosburg.
Bemerkenswerte motorlose Flüge erzielten auch Elias Draxinger vom LSV Albatros (421 km) und Simon Schott vom LSV Landshut (321 km). In der Club-Klasse flogen die Moosburger Bruno Bayerköhler und Jürgen Gebert mit 543 km und 523 km am weitesten, beide mit Segelflugzeugen aus den 70er Jahren, gefolgt von Hannah Gebert mit 517 km auf Platz drei.

Hannah Gebert nahm in den vergangenen Jahren auch an mehreren zentralen Wettbewerben teil und wurde aufgrund ihrer Erfolge vor Kurzem in den D-Kader der Bayerischen Segelflieger aufgenommen.
Hier gibt es gezielte Fördermaßnahmen, wie Trainingslager, in denen die theoretischen und praktischen Fähigkeiten von talentierten Nachwuchspiloten perfektioniert werden.
Am Isar-Segelflug-Cup 2025 nahmen 48 Piloten aus Moosburg, Landshut, Gammelsdorf (LSV Albatros) und vom LSV Pfaffenhofen, der am Flugplatz Hallertau beheimatet ist, teil. Die Segelflieger starteten von ihren Heimatplätzen mit dem Ziel, motorlos eine möglichst weite Strecke zurückzulegen und wieder zu Hause zu landen.
In die Wertung fließen die jeweils zwei weitesten Segelflüge des Jahres ein. Der Wettbewerb findet nur für Junioren und in der Club-Klasse statt. Ziel des Isar-Segelflug-Cups ist es, speziell den Nachwuchs und den Vereinssegelflug zu fördern. Die Abschlussfeier und Siegerehrung des Isar-Segelflug-Cups fanden im Clubheim des LSV Landshut statt.

